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Lux Occulta - My guardian anger

Host: turboshare.de
Pack: rar
Size: 77,71 MB
Kbps: 231
Tags: ID3v1 ID3v2
Date: 1999
Genre: Black Metal
Time: 00:45:56

Tracklist:
01. The heresiarch
02. Kiss my sword
03. Triangle
04. The opening of eleventh sephirah
05. Nude Sophia
06. Cube
07. Library on fire
08. Mane - tekel - fares

Review:

Bedrohliches Streicher-Intro - Gitarren- und Schlagzeugeinsatz -
Krächzgesang - Streicher im Hintergrund - nein es dreht sich nicht
um DIMMU BORGIR ...
LUX OCCULTA - wahre Wunderdinge las ich in einschlägigen Magazinen
über diese Truppe aus Polen - aber CDs bestellen - überall Fehlanzeige !
Doch unlängst konnte ich dann doch eine ergattern.
Der obige Vergleich zu DIMMU BORGIR ist aber zunächst mal gar nicht
so weit hergeholt - schließlich spielen LUX OCCULTA grob umrissen
ebenfalls symphonischen Black Metal mit Streichern im Hintergrund,
Keyboard, bombastischen Melodiebögen usw.
Dieser Vergleich wäre jedoch zu einfach und wird LUX OCCULTA bei
Weitem nicht gerecht - ihre Musik ist sehr eigenständig und dabei recht
sperrig, setzt sich aber dann nach einigen Durchläufen in den Gehör-
gängen fest. Das wird z.B. durch "Kiss my Sword" (auch als Videoclip auf
der CD) ganz gut untermauert.
Sehr verschachtelter Aufbau; Bombastik duelliert sich mit Melodiespreng-
seln. Manchmal drängt sich mir der Vergleich zur unvergessenen
Schweizer Combo CORONER oder gar zu MEKONG DELTA auf.
Die Ähnlichkeit zu BAL SAGOTH ist ebenfalls unüberhörbar.
"Triangle" ist ein fast schon experimentelles Instrumentalstück.
"The Opening of Eleventh Sephirah" überzeugt dann aber wieder mehr
als 9 ½ Minuten lang mit viel Abwechslung, fast schon orientalischen
Einlagen und kaum nachvollziehbaren, sehr verschachtelten Strukturen.
Ich bin fast geneigt den Begriff "Progressive Black Metal" einzuführen,
wenn es ihn nicht schon längst gibt.
"Nude Sophia" - Glockenspiel-Viola-Intro gefolgt von treibendem Gitarren-
einsatz - ein fesselndes und faszinierendes Stück zugleich. Abgerundet
wird diese durchweg starke Scheibe durch "Library on Fire", für mich das
stärkste Stück, und "Mane-Tekel-Fares", welches sehr verspielt und
verträumt beginnt, dann aber in eine sehr melancholische, schleppend
düstere Stimmung umschlägt und als Zugabe mit einem wunderschönen
Viola-Einsatz ausklingt.
Die Stücke sind dabei trotz aller Komplexität nie frickelig und nach
spätestens drei Durchläufen offenbart sich die meisterhafte Genialität
der Musiker von LUX OCCULTA und läßt einen nicht mehr los.
Diese CD ist ein Juwel und ein wahrer Meilenstein für jeden
aufgeschlossenen Metal-Fan.

9.5 Punkte

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Smørebrød_by_Anthra><

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